9.Teleskoptreffen "mirasteilas" 9. bis zum 11.September 2010 Falera - Graubünden - Schweiz

Kleinplaneten


Asteroiden oder kleine Planeten sind Objekte unseres Sonnensystems, die sich auf Bahnen vorwiegend zwischen Mars und Jupiter bewegen. Der Planet Jupiter verursacht durch seine enorme Anziehungskraft so genannte Kommensurabilitätslücken, in die fast alle Asteroiden und andere feste Körper verdrängt werden.

 

Ihr größter Unterschied zu den Planeten: Sie sind zu viele - und meist zu klein für einen Planeten. Es sind Gesteinsbrocken, deren Durchmesser wenige Millimeter oder auch tausend Kilometer betragen kann. Oft sind sie etwas unregelmäßig geformt und meist auch nicht geologisch aktiv. Manche könnten Überreste von zerstörerischen Zusammenstößen größerer Körper sein, doch die meisten entstammen wohl dem planetarischen Staub, aus dem sich in den Anfängen unseres Sonnensystems die Planeten bildeten.

 

Kleinplaneten haben nur niemals genügend Masse angesammelt, um zum Planeten zu werden. Ihre Oberflächen bestehen aus unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen. Die meisten Asteroiden besitzen eine dunkle, kohlenstoffhaltige Oberfläche. Hellere Strukturen weisen auf Silikat hin

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Bislang sind zirka 220.000 Asteroiden entdeckt und katalogisiert worden. Die tatsächliche Anzahl geht jedoch mit Sicherheit in die Millionen. Nur sehr wenige Asteroiden erreichen dabei einen Durchmesser von mehr als 100 km. Der größte bekannte Asteroid war bis vor kurzem Ceres, der einen Durchmesser von 960 km hat und im Asteroiden-Hauptgürtel beheimatet ist. Diesen Titel musste er jedoch vor einigen Jahren wieder einbüßen, als weit größere Objekte entdeckt wurden. Im Kuiper-Gurtel wurden Objekte mit über 1000 km Durchmesser aus- gemacht. Darunter z.B.Quaoar (2002 LM60), mit 1280 km Durchmesser oder Orcus (2004 DW) mit einem Durchmesser von 1800 km.

 

Aus der Untersuchung von Asteroiden lassen sich darum unter Umständen Hinweise auf die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems finden.

 

 

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